Linux

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Hallo und herzlich willkommen in der Welt von Linux!. Hier wird erläutert, was dieses exotische Betriebssystem kann und warum man jetzt auf LINUX umsteigen sollte. Außerdem soll der Einstieg in die Welt der Quelloffenen Programme erläutert werden.

Als Linux oder auch GNU/Linux bezeichnet man in der Regel freie, unixähnliche Mehrbenutzer-Betriebssysteme, die auf dem Linux-Kernel und wesentlich auf GNU-Software basieren. Die weite, auch kommerzielle Verbreitung wurde ab 1992 durch die Lizenzierung des Linux-Kernels unter der freien Lizenz GPL ermöglicht. Einer der Initiatoren von Linux war der finnische Programmierer Linus Torvalds. Er nimmt bis heute eine koordinierende Rolle bei der Weiterentwicklung des Linux-Kernels ein und wird auch als „wohlwollender Diktator auf Lebenszeit“ bezeichnet.

Das modular aufgebaute Betriebssystem wird von Softwareentwicklern auf der ganzen Welt weiterentwickelt, die an den verschiedenen Projekten mitarbeiten. An der Entwicklung sind Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und viele Freiwillige beteiligt.

Beim Gebrauch auf Computern kommen meist sogenannte Linux-Distributionen zum Einsatz. Eine Distribution fasst den Linux-Kernel mit verschiedener Software zu einem Betriebssystem zusammen, das für die Endnutzung geeignet ist. Dabei passen viele Distributoren und versierte Benutzer den Kernel an ihre eigenen Zwecke an.

Linux wird vielfältig und umfassend eingesetzt, beispielsweise auf Arbeitsplatzrechnern, Servern, Mobiltelefonen, Routern, Klapprechner, eingebettete Systeme, Multimedia-Endgeräten und Superrechnern. Dabei wird Linux unterschiedlich häufig genutzt: So ist Linux im Server-Markt wie auch im mobilen Bereich eine feste Größe, während es auf dem Desktop und Klapprechnern eine noch geringe, aber wachsende Rolle spielt.

Linux wird von zahlreichen Nutzern verwendet, darunter private Nutzer, Regierungen, Organisationen und Unternehmen.

Keine Angst – zwar funktioniert manches unter Linux anders als unter Windoof, doch LINUX ist nicht schwerer zu bedienen. Man muss jedoch ein paar Dinge neu erlernen, denn ein LINUX ist kein Windoof. Warum sollte man sich überhaupt für Linux interessieren?

Lieber Windoofnutzer, es gibt Studien, die besagen, daß LINUX das beste Betriebssystem, Windoof besser, und Mac OS X das Allerbeste sei. Und wer bleibt auf der Strecke? Sie, meine Dame! oder Sie, mein Herr!

Da es Studien gibt, die alles beweisen können, was gewünscht wird, kann man niemandem glauben. Da bleibt dann nur noch die eigene Meinung. Ich denke natürlich, daß mein LINUX-System Ihren Wünschen und Ideen am nächsten kommt. Das möchte ich Ihnen erklären. Vielleicht finden Sie sich in dem einen oder anderen Punkt wieder und haben den Mut, etwas neues auszuprobieren. Eines kann ich Ihnen jedoch vergewissern: Ich lasse Sie in der LINUX-Welt nicht im Stich!

Welche Aufgaben haben Sie für Ihren Rechner? Die Aufgaben für mein privates System sind ein bisschen Büroarbeit, das wären Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Terminplanung und Photobearbeitung, wie auch das Erstellen von Visitenkarten, viel E-Mail und viel Internetz (und dort hauptsächlich das Surfen im Web). Wenn ich das alles einmal zusammennehme, komme ich zu dem Resultat, dass ich das mit jedem halbwegs aktuellen Betriebssystem hinbekomme.

Wirklich mit jedem? Ja!

Wenn ich Ubuntu für diese Aufgaben benutze, kostet mich das – bis auf den Rechner – keinen Rappen. Auch die ganzen Aktualisierungen kosten mich nichts. Wenn ich dafür aber Windoof benutze, zahle ich die Windoof-Lizenzkosten mit der Hardware, die ich kaufe – sie wäre sonst billiger, und ich lasse mich durch die CIA und Microsanft überwachen und ausspionieren auch müsste ich ständig einen Rechnervirusangriff befürchten und ich könnte mich nicht duch starke Verschlüsselung gut schützen Der Umstieg auf neue Windoof-Versionen, also „Upgrades“, kosten dann extra (derzeit kostet ein Umstieg von Windows XP bzw. Vista auf Windows 10 ca. 100 Franken). Bei Mac OS X gilt das gleiche Spiel, neue Versionen kosten hier etwa 30 Franken (vorausgesetzt man hat einen iMac oder MacBook von Apple). Diese Kosten werden bei jedem Umstieg fällig, bei LINUX entstehen hier keine Kosten.

Nicht verschweigen möchte ich allerdings, dass gute PC-Spiele unter Linux nur über STEAM {Valve} verfügbar ist, ansonsten gibt es nicht alzu viele gute Linxu-PC-Spiele. Sollte das das Hauptargument gegen Linux sein, kann man sich zum einen überlegen, ob man sich ein Windoof hält, nur um zu zocken, oder ob man sich eine Konsole kauft (die Kosten sind in etwa gleich hoch). Mal ehrlich, Spiele und E-Bankwesen auf demselben Rechner und demselben Betriebssystem sind eine brisante Kombination, gerade, wenn es um Online-Spiele geht. Es kann gut gehen, muss aber nicht. Und wenn man wirklich auf seinem Rechner spielen will, gibt es wie schon gesagt STEAM für Linux, auch wenn die Auswahl hier nicht ganz so groß ist wie bei Windoof.

Ach wirklich, Sie haben schon einmal versucht, Linux zu installieren, sind dann aber an der schlechten Hardware-Unterstützung gescheitert? Bei Hardware-Unterstützung ist Ubuntu oder LINUX MINT ganz weit vorne. Obwohl die meisten Hersteller es nicht für nötig halten, LINUX zu unterstützen, gibt es für fast alles Treiber. Bei Ubuntu wird die meiste Hardware direkt bei der Installation – ohne irgendwelche Kunstgriffe – unterstützt.

Bei Hardware, die nicht direkt unterstützt wird, hilft der größte Vorteil, den LINUX gegenüber anderen Betriebssystemen hat: Die Web-Gemeinschaft.

Unter ubuntuusers.de kann man unter dem Motto „Fragen ist menschlich!“ wirklich jede Frage loswerden. Dort finden sich viele hilfreiche Menschen „wie Sie und ich“, die helfen wollen, LINUX zu dem System zu machen, das Sie sich wünschen.

Und – mal ehrlich – in wie vielen Foren sitzen selbsternannte Experten, die die Fragen jedes „Nicht-Experten“ mit den Worten „Such bei Google“ oder „Lies das Handbuch“ abschmettern? Das ist bei LINUX anders, wobei es natürlich zum guten Ton gehört, dass man vorher im Forum oder im sehr ausführlichen Wiki selbst nach einer Lösung oder Anleitung gesucht hat.

Eines musst Du aber mitbringen, wenn Du Dich mit Ubuntu oder seinem Abkömmling LINUX MINT beschäftigen möchtest, und das kann Dir auch niemand abnehmen: Sei bereit, etwas Neues zu lernen! LINUX ist nicht Windoof, aber das will es auch gar nicht werden.

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